Stockschießen im Juni 2009
Beim Tischtennis endet eine Saison im April; die neue Saison startet im September, d.h. es entsteht eine viermonatige Pause. Das ist uns zu lange und daher hat es in der Abteilung Tradition, während des Sommers verschiedene Veranstaltungen zu organisieren wie beispielsweise ein Tennis- oder ein Minigolfturnier; und einmal treffen wir uns auch zum Stockschießen. Seit fünf Jahren organisiert Barbara Reschberger das in Lampoding, wobei wir bisher immer wetterabhängig waren, da die alte Bahn eine Freiluftbahn war. Doch in diesem Jahr war alles anders: Der EC Lampoding hat bekanntlich eine ca. 1000 Quadratmeter große Stocksporthalle mit sieben Bahnen gebaut – die Lodron-Halle (benannt nach einem alten Adelsgeschlecht). Dank dieser neuen Halle waren wir also zum ersten Mal vor dem Regen sicher, der uns bisher noch jedes Mal erwischt hatte. Knapp 20 ehrgeizige Stocksportamateure der Waginger Tischtennis-Abteilung konnten daher das Blattlschließen am 19. Juni 2009 wie geplant durchführen. Nach einer kurzen Aufwärmphase wurden zwei Mannschaften ausgelost und es folgte das Mannschaftsschießen, drei Spiele gegeneinander. Eine Pause bot den erschöpften Sportkameraden die Möglichkeit, sich mit Hendl, Pommes und Salat zu stärken. Mit neuer Energie ging man zurück auf die Bahnen zum Blattlschießen. Die Abteilungsleiterin hatte für den Sieger eine Scheibe anfertigen lassen, die als Wanderscheibe auch mit den Namen der Sieger beschriftet werden soll. Der erste Name auf der Liste wird Manfred Gries sein. Er siegte mit 44 Punkten knapp vor dem zweiten Abteilungsleiter, Hias Hösle, und Babsi Reschberger. Nach der Siegerehrung im Clubheim und einer kurzen Abteilungsversammlung ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Claudia Schemmer
Eine kleine Bildreportage:

Die Teilnehmer

Der Sieger Manfred Gries mit Barbara Reschberger

Interessierte Zuschauer

Auch für die Kinder war gesorgt
Nachdem man bereits das jährliche Stockschießen in Lampoding durchgeführt hatte, stand bei der Tischtennisabteilung am 17. Juli schon das nächste Event zur Überbrückung der langen Sommerpause an: das Minigolfturnier auf der Anlage im Zentrum von Waging. So fanden sich neun bis in die Haarspitzen motivierte Mitspieler ein, darunter auch drei Damen. Auch der Wettergott meinte es sehr gut mit den Teilnehmern und bescherte ihnen zwei Stunden trockenes Minigolfwetter. Es wurden drei Teams zu je drei Spielern ausgelost und das Turnier konnte beginnen. Bereits auf den ersten Bahnen entbrannte ein spannender Kampf um die Plätze. Angetrieben von den Teamkameraden konnten schier unüberwindbare Hindernisse mit Leichtigkeit überwunden werden, was natürlich nicht heißen soll, dass nicht auch so mancher „7er“ notiert werden musste. Doch eins war von Anfang an klar: Hier steht der Spaß im Vordergrund. Deshalb war das Endergebnis für alle Beteiligten nur Nebensache. Im Anschluss an das Turnier ließ man den Abend mit einem gemütlichen Beisammensein ausklingen, wo bereits Pläne für die nächste gemeinsame Unternehmung geschmiedet wurden – eine Bergtour. Man war sich einig, dass dies ein gelungener Abend war und dass dieses Minigolfturnier im nächsten Jahr unbedingt wiederholt werden müsse.
Erwin Winkler
Tischtennis trifft Berg
Am 19. Juli 2009 war es soweit: Das dritte Sommer-Event – die von Walter Welkhammer organisierte Bergtour – stand auf dem Programm. Drei Damen, drei Herren und zwei Kinder (Kilian, 5, und Matthias, 1 1/2 Jahre alt) machten sich auf den Weg nach Erl bei Kufstein. Ziel war die Kranzhorn-Alm, auf 1300 Meter Höhe gelegen. Abgesehen von einigen Regentropfen spielte das Wetter einigermaßen mit, auch wenn es mit deutlich unter 10 Grad doch recht kühl war. Die Kinder machten ihre Sache ganz hervorragend: Kilian schaffte den Aufstieg dank einiger Kraftgummibären sogar ganz alleine; Matthias saß im Kinderwagen und wurde von den Erwachsenen abgewechselt geschoben. Und die Mühe lohnte sich für alle. Nach über einer Stunde Aufstieg warteten oben auf die Kleinen ein Streichelzoo und ein Kinderspielplatz; alle stärkten sich mit einer guten Brotzeit und erfrischenden Getränken. Für die Unermüdlichen versprach eine weitere kleine Tour von 15 Minuten eine tolle Aussicht auf das Inntal und den Wilden Kaiser. Nach einigen gemütlichen Stunden auf der Alm machte man sich an den Abstieg ins Tal und gegen 15 Uhr waren alle wieder wohlbehalten in der Waginger Heimat.

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