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Besondere Aktivitäten der TT-Abteilung

Das Ferienprogramm der TT-Abteilung

 


 
 Und der Bericht zum Sommerpausen-Minigolf:

Am vergangenen Freitag haben sich knapp 20 Leute der Waginger Tischtennis-Abteilung zu einer gemütlichen Minigolf-Runde auf dem Minigolf-Platz von Erika und Fritz Maier getroffen. Organisator Hans Bösch beschloss nach längerem Hin und Her, dass wir dem etwas unbeständigen Wetter trotzen sollten, was sich im Nachhinein als richtige Entscheidung erwies. Es wurden zwei Gruppen gebildet, die gemeinsam über die mittlerweile trockenen Bahnen golften. So manche Hindernisse erwiesen sich dabei als große Herausforderung und oft waren Tipps der mitwirkenden "Profis" nötig  um diese überhaupt zu überwinden. Nach zwei Stunden war der letzte Ball versenkt und natürlich waren unsere Minigolf-Profis das Maß aller Dinge. Die beste Runde spielte Herbert Mayer (43). Ihm folgten Mane Gries (44) und Sepp Koppers bzw. Hias Hösle (45). Im Anschluss folgte der gemütliche Teil mit Steckerlfischessen und in vielen Gesprächen wurde deutlich, dass sich alle schon auf den Start der neuen Tischtennis-Saison freuen.

 

 

Riesenerfolg der Waginger TT-Damen

Deutscher Pokal-Vizemeistertitel

Vertreterinnen des Bayerischen Tischtennisverbands in Brühl mit starker Leistung

Mit ihrem Sieg beim Landesentscheid im März hatten sich die Tischtennis-Damen des TSV Waging für die Deutschen Pokalmeisterschaften qualifiziert, die von 2. bis 5. Juni im nordrheinwestfälischen Brühl ausgetragen wurden. Ein Feld von knapp 100 3er-Mannschaften suchte den Deutschen Meister in der Damen und Herren A-, B- und C-Klasse. In der Damen C-Klasse, in der Kreisliga-Mannschaften an den Start gingen, hatten nur 9 Mannschaften gemeldet, welche in 2 Gruppen spielten. Wie schon im Bezirks- und im Landesentscheid war dem Trio aus Waging am See das Losglück hold und sie wurden in die 4er Gruppe gelost, sodass das Weiterkommen von Vorneherein gesichert war. Allerdings war es dennoch wichtig, möglichst nicht Gruppenletzter zu werden, da man ein frühes Aufeinandertreffen mit dem Favoriten aus Baden-Württemberg, dem  TV Weiler II, vermeiden wollte.

Der erste Gegner in der Gruppe war der TG Obertshausen II, doch der Hessenmeister konnte überraschend schnell mit 4:0 besiegt werden. Nach einem überlegenen Sieg der Waginger Nummer 1 Barbara Reschberger gegen Rosemann konnte auch Claudia Schemmer ihr Einzel gegen die Nummer 1 der Hessen Kociok gewinnen, wenn auch sehr knapp mit 12:10 im fünften Satz nach 6:10 Rückstand.  Dem Ergebnis nach klar besiegte anschließend Petra Langbauer die Nummer 3 der Obertshausener Kütt; allerdings waren die Sätze hart umkämpft. Reschberger / Langbauer mussten im Doppel schließlich wieder über die volle Distanz von 5 Sätzen gehen. Die Gegnerinnen Kojoc / Herzog brachten die beiden mit ihren Materialbelägen zunächst etwas aus dem Konzept. Doch mit einer konzentrierten Leistung ging der fünfte Satz in der Verlängerung mit 13:11 an die Seerosen und das Waginger Trio freute sich über den 1. Punkt bei dieser Meisterschaft.

An Tag 2 des Turniers warteten zunächst die Vertreter Sachsens auf die Oberbayerinnen, die HSG Mittweida. Reschberger zeigte im ersten Einzel mit einem deutlichen 3:0 Sieg wieder ihre Extraklasse in dieser Konkurrenz. Dann gelang Schemmer überraschend wiederum ein Sieg gegen die Nummer 1, Weißflog; auch dieses Match ging über fünf Sätze. Eine ganz starke Leistung zeigte Langbauer bei ihrem 3:0 Sieg gegen Lindner, die im Turnier immer wieder starke Gegner besiegte, jedoch gegen die Wagingerin keine Chance hatte. Den Schlusspunkt brachte das Doppel Reschberger / Langbauer. Das ausgeglichene Match ging im 5. Satz mit 11:8 an die Waginger und der 2. Sieg bedeutete die Führung in der Gruppe 2.

Recht selbstbewusst ging man nun in das Spiel gegen das junge Team vom TTF Bönen. Hier jedoch musste Schemmer ihre erste Niederlage einstecken. Dem dynamischen Angriffsspiel der gegnerischen Nummer 1 Thätner hatte sie nur wenig entgegenzusetzen. Reschberger glich mit ihrem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen Heuermann aber wieder aus und Langbauer überzeugte in jeder Hinsicht gegen die 17-jährige Bambach. Nach anfänglichen Unsicherheiten ging auch das Doppel mit 3:1 Sätzen nach Waging und nach dem souveränen Sieg von Reschberger gegen die Nummer 1 aus Bönen hieß es 4:1 für die Rupertiwinklerinnen. Das brachte gleichzeitig eine hervorragende Ausgangsposition für die Finalspiele, in denen jetzt im KO-System gespielt wurde.

Im Viertelfinale wartete die TTC Thüros Georgenthal, Vierter der 1.  Gruppe. Nachdem man die Vertreter Thüringens ja bereits in der Gruppenphase beobachtet hatte, wusste man auf Waginger Seite, dass hier ein Sieg möglich war und so kam es auch: Das Spiel endete 4:0. Jeweils in 3 Sätzen gewannen Schemmer gegen Krug, Reschberger gegen Seeber V., Langbauer gegen Seeber H. sowie Reschberger / Langbauer gegen Krug / Seeber S. Nach dem schnellen Viertelfinalsieg hatten die

Wagingerinnen Zeit, sich das Spiel des TuS Hiltrup III gegen den TTF Bönen anzuschauen, da sich hier der Gegner des Halbfinal-Spiels entschied. In diesem nordrhein-westfälischen Duell setzte sich relativ klar der TuS Hiltrup durch und es wurde deutlich, dass es im Halbfinale gegen diese ehrgeizigen Routiniers nicht einfach werden würde.

Am letzten Turniertag gingen die Wagingerinnen mit sehr gemischten Gefühlen an die Platte. Einerseits war das Erreichen des Halbfinales bereits ein großer Erfolg, der die im Vorfeld gehegten Erwartungen übertraf. Andererseits rechnete man sich Chancen aus und wollte unbedingt ins Finale. Wie immer trat Schemmer gegen die Nummer 1 der Gegner an. Nach einem relativ ausgewogenen Spiel gelang es ihr aber im fünften Satz nicht, die entscheidenden Punkte zu machen, und so lag man mit 0:1 im Rückstand. Reschberger konnte mit ihrem Punkt gegen Peuckmann erwartungsgemäß ausgleichen und es zeigte sich, dass Hiltrup mit einer relativ schwachen Nummer 3 an den Start gegangen war. Langbauer zeigte ein beherztes Spiel gegen Wiesen, doch letztendlich musste sie sich dem druckvollen Angriffsspiel ihrer Gegnerin beugen. Waging war wiederum im Rückstand. Damit kam dem nun folgenden Doppel enorme Bedeutung zu, da auch Schemmer noch gegen die starke Wiesen anzutreten hatte und mit einem Sieg nicht zu rechnen war. Das Doppel Reschberger / Langbauer gegen Braun / Wiesen entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Das gut eingespielte Doppel aus Hiltrup spielte druckvoll, machte kaum Fehler und lange Zeit fanden die Oberbayern kein Konzept. Doch die Wagingerinnen kamen mit einer enormen kämpferischen Leistung zurück ins Spiel, glichen einen 1:2 Satzrückstand aus und führten im Entscheidungssatz 10:8. Doch Hiltrup machte die nächsten beiden Punkte. Waging erkämpfte zwei weitere Matchbälle – und vergab. Dann zwei Matchbälle für Hiltrup, jeweils Ausgleich. 14:14. Mit großem Kampfgeist gelangen dem Waginger Doppel jetzt endlich zwei Punkte in Folge, was den wichtigen Einzelpunkt zum 2:2 Gesamtstand bedeutete. Sofort im Anschluss ging wieder die Nummer 1 der Waginger an die Platte, wo sie Braun souverän besiegte; ein Erfolg, der aufgrund der kräftezehrenden Leistung im Doppel und der tropischen Temperaturen in der Halle kaum hoch genug zu bewerten ist. Nun trat Schemmer zu ihrem zweiten Einzel an, doch auch dieses Spiel konnte sie nicht gewinnen, obwohl durchaus Chancen vorhanden waren. Nun stand es 3:3 und die ganze Verantwortung lag auf Petra Langbauer, die diesem Druck souverän standhielt und einen überzeugenden 3:0 Sieg gegen Peuckmann landete. Überglücklich fielen sich die Wagingerinnen in die Arme – man stand im Finale der Deutschen Pokalmeisterschaft. Dort wartete mit dem TV Weiler II der Vertreter von Württemberg-Hohenzollern, der sich mit einem knappen 4:3 Sieg gegen die HSG Mittweida für das Finale qualifiziert hatte.

Aufregend waren bereits vor Spielbeginn der Einmarsch und die Vorstellung aller Finalpaarungen der Damen- und Herrenmannschaften der A-, B- und C-Klasse. Eine tolle Atmosphäre umfing die SpielerInnen. Allerdings fehlte den Wagingerinnen der spielerische Glanz in diesem Finale, das klar mit 0:4 verloren wurde. Der TV Weiler II hatte drei ehemalige Oberliga-Spielerinnen und eine starke Nachwuchsspielerin in seinen Reihen und zeigte sich in jedem Spiel klar dominant. Langbauer fand nach gewonnenem ersten Satz nicht mehr zurück ins Spiel und verlor deutlich gegen Sabine Feirer. Reschberger spielte stark, doch die Nummer 2 der Gäste Tomaschek war immer einen Tick besser. Hervorgehoben werden muss an dieser Stelle,  dass Barbara Reschberger bis zu diesem Spiel nur einen Satz im gesamten Turnierverlauf abgeben musste und in der gesamten Qualifikation, von der Kreisebene über den Bezirk bis zum Landesentscheid und dem Finale der Deutschen Meisterschaft kein einziges Einzel verloren hatte. Im dritten Einzel des Finales ging Schemmer gegen die junge Materialspielerin Sara Feirer an die Platte, doch Feirer stellte sich nach verlorenem ersten Satz sehr gut auf das Spiel ein und gewann die nächsten drei Sätze. 1:3 endete auch das anschließende Doppel von Reschberger / Langbauer gegen Feirer S. / Novotny und damit war das Finale aus Waginger Sicht klar mit 0:4  verloren. Doch es kam keine Enttäuschung bei den Mädels vom TSV auf – zu groß waren der Stolz und die Freude, als Deutscher Vizemeister nach Hause zu können und zu schön die Erlebnisse während der vergangenen vier Tage durch die tolle Atmosphäre bei diesen Deutschen Pokalmeisterschaften.


  Von links: Schemmer, Reschberger, Langbauer

 

                                                   
                                                                   Die glücklichen Drei

7. Eisstockschießen der TT-Abteilung:
Zum 7. Mal traf sich am 24. Juni die Tischtennisabteilung Waging zum
Eisstockschießen in der Lodronhalle des EC Lampoding. Heuer fanden sich 20
Mitwirkende der TT-Abteilung ein, um die TT-Sommerpause zu überbrücken.

Zu Beginn wurden drei Teams ausgelost um im Modus "Jeder gegen Jeden" den
Mannschaftssieger zu ermitteln. Hier setzte sich klar das Team um Beppo
Hofmann, ein erfahrener Mannschaftsschütze, ohne Niederlage durch.

Einen viel höheren Stellenwert hat jedoch des legendäre "Blattlschießen",
das heuer einen Überraschungssieger/in stellte.
Marianne Hösle heimste am meisten Punkte ein, da sie fast immer die perfekte
Richtung hatte. Sie gewann mit 45 Punkten vor Hias Praxentaler (44 Punkte)
und Barbara Reschberger (43 Punkte).

Nach diesem hart umkämpften Wettkampf wurde es Zeit für den gemütlichen
Teil. Die Waginger feierten dabei den Deutschen Vize-titel der TT-Damen und
besprachen noch einige Termine  für die kommende Saison.

Bereits eine Woche zuvor stellte die TT-Abteilung eine Mannschaft bei der
Gemeindemeisterschaft im Eisstockschießen. Hier konnte ein 9ter Platz
verbucht werden. Die Schützen waren: Herbert Mayer, Martin Heigermoser,
Johann Mayer und Barbara Reschberger. (siehe Foto GM Stockschießen)

                                                                                                      



 

 

25 Jahre Tischtennisabteilung Waging

Bei wunderschönem Wetter traf sich die TT-Abteilung zum 25jährigen Bestehen.

Turnier:

Am Beginn gab es Tischtennis vom Feinsten zu sehen. Der ehemalige Waginger Andi Büttner spielte ein paar Sätze gegen Erwin Winkler und Josef Reitinger, die mit kräftigem Applaus bedacht wurden.

Nachdem vor fünf Jahren ein Turnier mit Ehemaligen soviel Anklang gefunden hatte, war man sich einig, diesen Modus zu wiederholen. Bei einigen Akteuren wurden die Schläger nach fünf bis zehn Jahren Schonzeit wieder zum Einsatz gebracht.

Das Turnier, in in dem 3er-Teams mit Ehemaligen und Hobby-Spielern gemischt waren, konnte starten. Es wurde in vier Gruppen gespielt. Die Ersten spielten im KO-System die Pltzierungen aus. So kam es zum Finale zwischen den Teams Koppers-Krautenbacher-Knittler und Bösch-Mager-Heigermoser. Den Sieg trug erstgenanntes Team davon. Den übrigen Treppenplatz sicherten sich Hunklinger-Göstl-Baumgartner vor Bauer-Gramminger-Obermaier. Bei der Siegerehrung wurden alle mit Preisen und Urkunden belohnt.

Anschließend wurde bei wunderschönem Wetter und leckeren Grillspezialitäten heftig über die "Alte Zeit" diskutiert. Sogar vom Ausland reiste extra ein Spieler an, um sich wieder mit den ehemaligen Kollegen zu treffen. Einige Spieler haben Lust verspührt sich ab Herbst in das Trainingsgetümmel zu stürzen.

Rückblick:

2011 wurde der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert. Die Damenmannschaft Reschberger-Langbauer-Schemmer wurde Deutescher Vize Mannschaftsmeister der Damen.

Am Spielbertieb nehmen momentan 3 Herren-, 2 Jugendmannschaften und 1 Bambini Mannschaft teil. Im Moment hat die Abteilung zwei Schiedsrichter und einen C-Trainer zu vermelden.

Zum dritten Mal beteiligt sich die Tischtennis-Abteilung heuer am Ferienprogramm, um Freude an Spiel und Sport zu vermitteln. Nach wie vor richten die Freunde des Zelluloidballes wie schon vor zwanzig Jahren Turniere wie Kreismeisterschaften, Minimeisterschaften oder Gemeindemeisterschaften aus. Außerhalb der Saison trifft man sich zum Eisstockschießen, Minigolfen, Skifahren, Golfen und zu Bergtouren.

Seit vielen Jahren stellt die TT-Abteilung ihr Equipment für ein Trainingslager in Waging zur Verfügung. Seit nunmehr 10 Jahren kommt eine Trainingsgemeinschaft aus Burgstetten, Morrathdt und Hegnach mit 60-80 Leuten zum Trainieren nach Waging. Sie verbringen drei Tage in Waging.

Ergebnisse:

Platz
 Team
1
 Sepp Koppers-Franzi Krautenbacher-Georg Knittler
 2  Hans Bösch-Peter Mager-Martin Heigermoser
 3  Alois Hunklinger-Martin Göstl-Baumgartner
 4  Heli Bauer-Michael Gramminger-Klaus Obermaier
 5  Barbara Reschberger-Micha Eder-Marion Appelt
 6  Claudia Schemmer-Andreas Frey-Trudi Gassner
 7  Erwin Winkler-Florian Schuhegger-Simon Medanner
 8  Josef Reitinger-Marlies Bernhard-Halle
 9  Mane Felber-Lorenz Halle Kariun-Katrin Enzinger
 10  Walter Welkhammer-Maxi Bösch-Tina Zippenpfenning 
 11  Matthias Hösle-Marianne Hösle-Isabell Lirola
 12  Petra Langbauer-Sabine Siegl-Ingrid Schweiger

 
Klicken Sie auf das erste Bild, dann werden die Bilder vergrößert.

 

 



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